Mehr Potenzial für den Burgberg: SPD Frankenberg beantragt Entwicklungskonzept

Frankenberg. Die SPD-Fraktion Frankenberg bringt zur kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Antrag zum Burgberg ein. Ziel ist die Erarbeitung eines umfassenden Entwicklungskonzeptes, das den Burgberg sowohl als generationenübergreifendes Naherholungsgebiet als auch als attraktiven Open-Air- und Veranstaltungsort weiterentwickeln soll.
„Der Burgberg ist einer der schönsten und geschichtsträchtigsten Orte unserer Stadt. Dieses Potenzial sollten wir stärker nutzen und gleichzeitig behutsam weiterentwickeln“, erklärt Hendrik Klinge, Fraktionsvorsitzender. „Uns geht es ausdrücklich nicht darum, sofort große Summen auszugeben oder unrealistische Projekte anzustoßen. Wir wollen zunächst belastbar prüfen lassen, welche Möglichkeiten bestehen, was einzelne Maßnahmen kosten würden und welche Fördermittel dafür genutzt werden könnten.“ Der Antrag gliedert sich dabei bewusst in zwei Themenbereiche: Zum einen soll geprüft werden, wie der Burgberg als generationenübergreifender Begegnungs- und Erholungsort attraktiver gestaltet werden kann. Denkbar seien beispielsweise zusätzliche Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Spiel- und Bewegungsangebote, Naturerlebnisstationen, Barfußpfade oder Verbesserungen der Barrierefreiheit. Auch eine stärkere Zusammenarbeit mit heimischen Vereinen wie dem NABU oder dem Imkerverein könne hierbei eine Rolle spielen.

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Zum anderen soll untersucht werden, wie der Burgberg künftig besser für kulturelle Veranstaltungen wie Open-Air-Kino, Theater oder kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann. Hierfür sollen mögliche infrastrukturelle Verbesserungen wie Strom- und Wasseranschlüsse, Beleuchtung oder flexible Veranstaltungsinfrastruktur geprüft werden. „Der Burgberg bietet schon heute eine besondere Atmosphäre und wird bereits punktuell für Veranstaltungen genutzt. Gleichzeitig fehlt bislang vielerorts die notwendige Infrastruktur, um solche Angebote einfacher und regelmäßiger umzusetzen“, erklärt Dr. Daniela Sommer, heimische Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Wir sehen hier großes Potenzial für Kultur, Tourismus und Lebensqualität in unserer Stadt.“

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Besonders wichtig ist der SPD-Fraktion dabei, dass mögliche Maßnahmen transparent mit Kosten hinterlegt werden. Die Ergebnisse sollen zunächst im Bauausschuss vorgestellt und diskutiert werden, bevor die Stadtverordnetenversammlung über mögliche weitere Schritte entscheidet. „Wir wollen eine sachliche Grundlage schaffen, auf deren Basis Politik gemeinsam entscheiden kann, welche Maßnahmen sinnvoll, finanzierbar und förderfähig sind“, ergänzt Eva Sasse, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Gerade in finanziell schwierigen Zeiten braucht es eine kluge Priorisierung und die konsequente Nutzung von Fördermöglichkeiten.“ Die SPD betont, dass der Antrag bewusst auf eine schrittweise und realistische Weiterentwicklung setzt. Ziel sei es, den Burgberg langfristig als Ort der Begegnung, Erholung und Kultur für alle Generationen zu stärken und gleichzeitig die touristische Attraktivität Frankenbergs weiter auszubauen.

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